Unsere Solisten
Laura Maire

Laura Maire ist Sprecherin der „Wendy“ im Orchesterhörspiel „Peter Pan“, das mit der JSPE neben unserem Konzert im Juni 2010 in Esslingen auch am 14. November 2010 während der ARD Hörspieltage zur Aufführung kommt. Letzteres wird durch SWR, WDR, hr, BR und DLR live übertragen. Weitere Informationen unter www.laura-maire.de.
Jens Wawrczeck

Jens Wawrczeck leiht „Peter Pan“ im Orchesterhörspiel „Peter Pan“ sein Stimme.
Weitere Informationen finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Wawrczeck .
Jürgen Löw

Jürgen Löw spricht den "Käpt`n Hook" im Orchesterhörspiel „Peter Pan“.
Weiter Informationen sind unter http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrg_L%C3%B6w zu finden.
Andreas Mildner

Harfe
... spielt im September 2010 Werke von Mozart und Debussy mit der JSPE.
Andreas Mildner zählt sicherlich zu den interessantesten Harfenisten seiner Generation. Durch „technische Brillanz“ und sein „unglaublich ästhetisches Spiel mit den Klangfarben“ schafft er es immer wieder Presse und Publikum zu begeistern. Im Alter von sechs Jahren entdeckte er seine Begeisterung für die Harfe. 1999 trat er in die Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg bei Frau Prof. Giselé Herbet ein. 2007 legte er sein Diplom „mit Auszeichnung“ ab und schloss sein Studium 2009 mit der Meisterklasse ab.
Weitere Impulse erhielt er von renommierten Harfenistinnen wie Prof. Ursula Holliger, Frederique Cambreling und Marie-Pierre Langlamet. Seit seinem Diplom unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Würzburg.
Andreas Mildner errang Preise bei verschiedenen Wettbewerben. 2005 und 2008 war er einziger Finalist für Harfe beim Deutschen Musikwettbewerb, wurde in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen und wird seit 2008 vom Deutschen Musikrat als Solist gefördert. Ebenso erhielt er Preise beim Wettbewerb der Musikalischen Akademie Würzburg (1. Preis und Sonderpreis) und beim Deutschen Hochschulwettbewerb. Zuletzt gewann er beim „6th International Harp Contest Arpista Ludovico“ in Madrid neben dem 1. Preis noch zwei Sonderpreise für die beste Interpretation der beiden Finalkonzerte (Händel und Debussy).
Andreas Mildner erhielt Stipendien der Jürgen-Ponto Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des deutschen Volkes und des deutschen Musikrats.
17-jährig debütierte er als Solist mit der tschechischen Kammerphilharmonie Prag. Seither wird er regelmäßig als Solist von verschiedensten renommierten Orchestern eingeladen
Mit seinem außergewöhnlichen und umfangreichen Repertoire spielt Mildner zahlreiche Solorecitals im In- und Ausland. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet Mildner sich ausführlich der Kammermusik. Hierbei liegt sein Schwerpunkt vor allem bei besonderen Besetzungen wie z.B. Harfe und Tuba. Das feste Duo mit dem Tubisten Andreas Hofmeir vergibt regelmäßig Auftragskompositionen an verschiedene Komponisten. Mildner war Gast bei zahlreichen Musikfestivals (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Festival Mitte Europa, World Harp Congress, International Harp Festival Rio de Janeiro etc.).
Konzertreisen führten ihn durch Europa, die USA und nach Brasilien, wo er an der Universität von Rio de Janeiro unterrichtete.
Seine Konzerte werden regelmäßig von verschieden Rundfunkanstalten (BR, NDR, HR, RBB und Deutschlandradio) mitgeschnitten.
Adonis Gonzalez

... spielt mit der JSPE am 30. Januar 2010 beim Konzert zum Neuen Jahr im Neckar Forum Esslingen.
Der kubanische Pianist Adonis Gonzales begann seine musikalische Ausbildung im frühesten Kindesalter in Santiago de Cuba. Er schloss seine Studien mit Auszeichnung am Superior Institute of Art in Havanna auf Cuba ab. Er hat darüberhinaus einen Master-Abschluss der Universität “Southern Mississippi” sowie einen Doktortitel der “Mason Gross School of the Arts” der Rutgers Universität. Hier gewannn er 2005 einen Konzert-Wettbewerb. Er erhielt weitere Preise in verschiedenen Klavier-Wettbewerben in Venezuela, Andorra und Cuba. Er konzertierte mit Orchestern in Österreich, Mexiko, Cuba, Venezuela und USA. Auch betätigte er sich erfolgreich als Kammermusiker und im Jazz-Crossover. Er unterrichtet als Professor am Passaic County Community College in New Jersey. Gleichzeitig ist er musikalischer Direktor der dortigen “First Presbyterian Church”.
Nicolas Altstaedt

Cello
„Schon jetzt besitzt er eine brillante Technik, schönen Klang, hervorragendes Gefühl der Form, feinste Phrasierung. Sein Spiel war vollkommen." Sofia Gubaidulina
In kürzester Zeit hat sich Nicolas Altstaedt zu den interessantesten und aufregendsten Künstlern seiner Generation entwickelt, dem immer wieder Eigenständigkeit, Souveränität, Virtuosität, Neugier und musikalische Wahrhaftigkeit bescheinigt werden.
Gleich zu Beginn der Saison 2007/2008 gab Nicolas Altstaedt mit Förderung der Orpheum-Stiftung ein herausragendes Debüt mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Sir Neville Marriner. Des weiteren ist er beim Stuttgarter Kammerorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Melbourne- und dem Adelaide Symphony Orchestra und den Salzburger Festspielen zu Gast.
1982 als Sohn deutsch-französischer Eltern geboren, gehörte er als Jungstudent lange der Klasse von Marcio Carneiro an der Musikhochschule Detmold an und setzte nach dem Abitur seine Ausbildung bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel fort. Zuletzt studierte er bei Boris Pergamenschikow an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin, wo er nun sein Studium bei David Geringas fortsetzt. Weitere wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus von Mstislav Rostropowitsch, Heinrich Schiff, Steven Isserlis, Miklos Perenyi, Tabea Zimmermann und Anner Bylsma.
Im Laufe der letzten Jahre erhielt Nicolas Altstaedt zahlreiche Auszeichnungen wie den Ersten Preis des „Concours d’Interpretation Musicale international“ Lausanne 2003, den "Landgraf-von-Hessen-Preis" der Kronberg Academy 2004, den Ersten Preis des Deutschen Musikwettbewerbes 2005, den Musikpreis der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit Nordrhein-Westfalen 2005 sowie den Ersten Preis beim Internationalen Domnick-Cellowettbewerb in Stuttgart 2005. Im Juli 2006 machte der junge Cellist auf sich aufmerksam, als er den Ersten Preis beim Adam International Cello Competition in Neuseeland gewann. Dieser Preis ist mit einer Debüt-CD bei Naxos und einer Tournee mit dem New Zealand Symphony Orchestra verbunden.
Als erster Deutscher in der Geschichte des Internationalen Paulo Cello-Wettbewerbs Helsinki gelangte er 2007 unter die ersten drei Preisträger. Ferner wurde er bei den Sommets musicaux de Gstaad mit dem Prix Marguerite Dütschler ausgezeichnet.
Er konzertierte mit der Kremerata Baltica, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem Basler Sinfonieorchester, dem Finish Radio Symphony Orchestra, der Tapiola Sinfonietta, dem Christchurch Symphony Orchestra, dem Jungen Klangforum Mitte Europa, dem Brandenburgischen Staatsorchester und mit Musikern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Alexander Lonquich, Kirill Gerstein, Emmanuel Pahud, Thomas Adès, dem Quatuor Ébène und der Bajanistin Elsbeth Moser.
Konzertreisen führten ihn durch alle Kontinente, zu Festivals wie dem Lockenhausfestival, dem Klavierfestival Ruhr, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Riffelalpfestival Zermatt, „les museiques“ in Basel, dem Davos Festival, dem Cellofestival Kronberg, dem Jerusalem International Chamber Music Festival sowie in die Berliner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, die Hamburger Musikhalle, die Suntory Hall Tokio, das Sejong und das Seoul Arts Center. Im Herbst 2007 war der mit dem Scharoun Ensemble zu Gast in der Carnegie Hall (Zankel Hall).
Des weiteren widmet sich Nicolas Altstaedt intensiv der zeitgenössischen Musik, arbeitete eng mit Sofia Gubaidulina und Wilhelm Killmayer zusammen und brachte etliche ihm gewidmete Werke u.a von Moritz Eggert (CD bei „between the lines“, 2005 erschienen) und Franghiz Ali-Sade mit den Komponisten am Klavier zur Uraufführung.
2006 spielte er die Schweizer Erstaufführung des Cellokonzertes von Georg Friedrich Haas mit dem Basler Sinfonieorchester.
Abseits des gängigen Konzertbetriebs kommt es immer wieder zu grenzüberschreitenden Projekten; so spielte er mit Musikern aus Palästina und aus der Mongolei an Orten wie der Wüste Gobi, in Ramallah und Baghdad.
Eine Debüt-CD erschien im Juni 2007 bei GENUIN. „Nicolas Altstaedt is already much more than promising“ urteilte das STRAD Magazine, das die Aufnahme mit „Selection of the Month 12/07“ auszeichnete.
Bei Avi Music sind Konzertmitschnitte vom Klavierfestival Ruhr erschienen, bei denen Nicolas Altstaedt mit Kammermusik zu hören ist.
Nicolas Altstaedt spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot (Paris 1821) der Deutschen Stiftung Musikleben.
Dezember 2007
Tanja Becker-Bender

Violine
Tanja Becker-Bender, geboren 1978 in Stuttgart, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren und machte sich seit ihrem solistischen Konzertdebüt bei den Salzburger Schlosskonzerten im Alter von elf Jahren rasch einen Namen als eine der herausragenden Geigerpersönlichkeiten der jungen Generation. Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung charakterisiert ihr Spiel durch „völlig ausgereifte Virtuosität und phänomenale Intensität des Ausdrucks und der Balance”. Ihre Interpretationen der Violinkonzerte von Beethoven und Brahms finden ebenso große Anerkennung wie die der Konzerte von Bartók, Berg, Stravinsky, Weill, Korngold und Philip Glass; 1997, gerade neunzehnjährig, hob sie das Violinkonzert von Rolf Hempel in der Uraufführung aus der Taufe.
Tanja Becker-Bender konzertierte als Solistin unter Kurt Masur, Gerd Albrecht, Fabio Luisi, Uriel Segal und Ken-Ichiro Kobayashi zusammen mit namhaften Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR sowie dem Wiener und dem Prager Kammerorchester, um nur einige zu nennen. Konzerte führten sie in bedeutende Konzertzentren wie Suntory Hall Tokyo, Lincoln Center New York, Victoria Hall Genf, Schauspielhaus Berlin, Gewandhaus Leipzig, Herkulessaal München. Sie gastiert regelmäßig bei internationalen Festivals, darunter das Schleswig-Holstein-Festival, das Beethoven-Fest Bonn, die Schwetzinger Festspiele, das Rheingau Festival, die Kronberg Academy, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Festival von Flandern und die Chautauqua Institution (NY). Als Kammermusikerin trat sie zusammen mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Boris Pergamenschikow und Arnold Steinhardt auf. Recitals gab sie in New York, Buenos Aires, Montevideo, Paris, London, Brüssel, Rom und Wien, wobei ihre Programme sich von der zyklischen Aufführung der Solowerke von Bach über die der zehn Violinsonaten von Beethoven bis zur thematisch eingebundenen Präsentation von Werken unserer Zeit erstrecken.
Tanja Becker-Bender erhielt höchste Auszeichnungen beim „Concours International d’Exécution Musicale” in Genf und beim Internationalen Violinwettbewerb „Premio Nicolò Paganini“ in Genua, wo ihr zusätzlich ein Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes verliehen wurde. Weitere bedeutende Auszeichnungen erspielte sie sich mit dem Bunkamura Orchard Hall Award in Tokyo sowie mit ersten Preisen im Internationalen Violinwettbewerb „Premio Rodolfo Lipizer” in Gorizia, Italien, und im „Concours International de Musique de Chimay” in Belgien. Jüngster Erfolg ist der Gewinn des Houston Symphony League Awards im Mai 2004, der ihr eine Einladung zu einer Aufführung des 2. Violinkonzerts von Bartók mit dem Houston Symphony Orchestra im Juni 2004 einbrachte.
Nach frühen Studien bei Wilhelm Melcher in der Vorklasse der Stuttgarter Musikhochschule und einem Studienjahr an der Guildhall School in London bei David Takeno – gleich nach dem vorzeitig abgelegten Abitur 1996 – waren Günter Pichler an der Wiener Musikuniversität und Robert Mann an der Juilliard School in New York ihre wichtigsten Lehrer. Dabei wurde sie gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, dem DAAD, der Kunststiftung Baden-Württemberg, der ZEIT-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Im Juli 2004 gab sie erstmals einen Violin-Meisterkurs an der Ecole Normale de Musique in Paris.
Unter ihren Projekten der aktuellen Saison sind insbesondere ihr Debüt-Rezital im Musikverein in Wien zu nennen wie auch die Aufführung des Violinkonzerts des bedeutenden zeitgenössischen spanischen Komponisten Cristóbal Halffter zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung des Komponisten persönlich.
Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen erschien 1999 ihre erste CD beim belgischen Label Pavane mit Werken für Violine und Klavier von Antonín Dvorák.
Tanja Becker-Bender spielt eine Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù (Cremona 1728) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, Eigentum von „Blue de Brasil“ der Fazenda Ipiranga.
Stand: Januar 2005
Thomas Flender
Horn
Thomas Flender wurde 1970 in Siegen geboren.
Erster Hornunterricht an der dortigen Musikschule.
1990 nahm er sein reguläres Musikstudium mitHauptfach Hornan der Essener Folkwang-Hochschule auf, wechselte dann an die Staatliche Hochschule für Musik in Köln
1994 trat Thomas Flender sein erstes Engagement als Hornist beim Staatsorchester „Rheinische Philharmonie Koblenz“ an.
Seit 1997 gehört er als stellvertretender Solohornist dem“ Orchester des Mannheimer Nationaltheaters“ an.
Julia Galic

Violine
Die Geigerin Julia Galic, in Tübingen geboren, erhielt ihre musikalische Ausbildung bei den Professoren Dierick, Baynow und Agostini.
Nach Lehr- und Orchesterdiplom an der Musikhochschule Trossingen schloss sich das Künstlerische Aufbaustudium und die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart an, welche Julia Galic im Jahr 2000 bei Prof. Ingolf Turban mit Auszeichnung absolvierte.
Julia Galic bildete sich zudem in Meisterkursen weiter wie u.a. bei Neaman, Ozim, Gradow, Zsigmondi, Pikaizen und Ricci; als Kammermusikerin sammelte sie Erfahrungen bei etablierten Ensembles wie dem Melos-, dem Vermeer- sowie dem La Salle Quartett.
Als Solistin – u.a. mit dem Moskauer Kammerorchester Kremlin, den Zagreber Solisten, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Württembergischen Philharmonie, dem Tübinger Kammerorchester sowie dem Litauischen- und Polnischen Kammerorchester – und als Kammermusikerin in verschiedensten Formationen führten ihre Konzerte sie in europäische Länder sowie nach Amerika, Japan, China, Korea, Indonesien, Vereinigte Arabische Emirate, Ost- und Westafrika.
Auf ihren Programmen stehen außer den großen Solokonzerten wie Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Mozart oder Paganini auch Werke wie das zweite Violinkonzert von Joachim Raff, ein noch kaum bekanntes Virtuosenwerk der Romantik, oder das Concerto funebre von Karl Amadeus Hartmann.
Aufnahmen mit Julia Galic produzierten der Süddeutsche Rundfunk wie der frühere Südwestfunk auch hier mit raren Werken – etwa dem ebenso vergessenen wie interessanten Violinkonzert des Haydn-Schülers Distler.
Julia Galic hat an der Tübinger Musikschule einen Lehrauftrag für Violine.
Im Wintersemester 2004/05 übernimmt sie die Vertretung von Prof. Ingolf Turban an der Musikhochschule Stuttgart.
Thomas Hammes

Trompete
Der 1978 in Osann-Monzel/Mosel geborene Thomas Hammes gehört zu den gefragtesten Trompetern seiner Generation. Seine Interpretationen bestechen insbesondere durch höchste Virtuosität und Ausdrucksstärke.
Seit der Spielzeit 2001/2002 ist Thomas Hammes Solotrompeter im Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart des SWR unter Leitung von Sir Roger Norrington. Zuvor war er seit 1999/2000 als stellvertretender Solo-Trompeter im Münchener Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks fest angestellt.
Darüber hinaus ist Thomas Hammes ein gefragter Solist und Kammermusiker bei deutschen Musikfestivals wie den Mosel Festwochen, dem Festival „Mitte Europa“, dem Brandenburg Musikfestival, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, den Musikfestspielen Saar, den Eckelshausener Musiktagen und dem Kissinger Winterzauber.
Thomas Hammes musiziert mit Kammermusikgruppen wie London Brass, HR Brass, Stuttgart Radio Brass, dem Rennquintett und Opera Brass München. Als Solist tritt er unter anderem mit dem Staatstheater Oldenburg, den Nürnberger Symphonikern, dem Rundfunkorchester Kaiserslautern des SWR und dem Stadttheater Aachen erfolgreich auf.
Zu seinen vielseitigen CD-Einspielungen zählen Solo-CDs mit dem Rundfunkorchester des SWR in Kaiserslautern unter Leitung von Prof. Michael Luig, Aufnahmen mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart des SWR unter Leitung von Sebastian Tewinkel, CDs für Orgel und Trompete mit barocken Trompetenkonzerten im Duo mit dem Organisten Christian Schmitt sowie die Ersteinspielung der gesamten Trompetenkonzerte von Guiseppe Torelli bei Brilliant Classics. Auch die zahlreichen Rundfunkmitschnitte für den SWR, Deutschland Radio, BR, ORB und den BBC London dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.
Den Grundstein für seine Karriere legte Thomas Hammes bereits mit dem ersten Trompetenunterricht im Alter von sieben Jahren im heimischen Musikverein. 1987 wechselte er zur Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich, wo er Schüler von Nikoley Tchotchev (Solotrompeter der bulgarischen Staatsoper) wurde. Nach ersten Preisen beim nationalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene folgte eine Einladung ins Landesjugendorchester Rheinland Pfalz.
Als 15-jähriger wurde er Jungstudent von Prof. Peter Leiner an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken, wo er mit Beginn des Wintersemesters 1997 sein Studium für Orchestermusik aufnahm. 1998 erhielt Thomas Hammes sowohl ein Stipendium der Landesstiftung „Villa Musica“ als auch die Berufung als Solo Trompeter ins Europäische Jugendorchester (EUYO) und ins Gustav Mahler Jugendorchester (GMJO). 1999 setzte Thomas Hammes seine Ausbildung an der Herbert von Karajan Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters fort, wo er Schüler von Martin Kretzer wurde. 2004 absolvierte er sein „Solistendiplom“ an der Musikakademie Basel bei Prof. Klaus Schuhwerk.
Seit 1997 spielte er als ständige Aushilfe im Rundfunkorchester des SWR in Kaiserslautern.
Weiterhin übte der gefragte Trompeter Aushilfstätigkeiten in der Bayerischen Staatsoper München, Staatstheater am Gärtnerplatz München, dem Sinfonie Orchester des NDR Hamburg, im Deutschen Sinfonieorchester Berlin, Radio Sinfonie Orchester Berlin, dem RSO Frankfurt, Philharmonischen Staatsorchester Halle und bei den Berliner Philharmonikern aus.
Weitere Informationen über Thomas Hammes und seine nächsten Konzerttermine finden Sie auf der Homepage: www.thomashammes.de. Stand: April 2007
Dietmar Ullrich
Dietmar Ullrich, 1951 in Leonberg geboren, erhielt seinen ersten Hornunterricht im Alter von 11 Jahren beim damaligen Solohornisten des Stuttgarter Staatsorchesters.
Nach dem Abitur studierte er zunächst Biologie und Chemie. In dieser Zeit zeichnete sich seine Begabung als Hornist immer stärker ab und er wurde als Preisträger und Stipendiat der Oskar-und-Vera-Ritter-Stiftung gefördert.
Nach Beendigung der naturwissenschaftlichen Studien wandte er sich mit aller Kraft der Musik zu und wurde schon nach kurzer Zeit im Jahr 1976 von den Bamberger Symphonikern engagiert.
Seit 1978 ist er Mitglied des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. 1981 gründete er zusammen mit anderen Mitgliedern dieses Orchesters das Aulos-Bläserquintett. Mit diesem Ensemble wurde er 1. Preisträger der internationalen Kammermusikwettbewerbe in Colmar und Martigny.
Neben einer umfangreichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland spielte er mit dem Aulos-Bläserquintett 18 Cds ein. Diese Einspielungen fanden in der internationalen Fachpresse überaus positive Resonanz mit höchsten Bewertungen.
Dem Aulos-Bläserquintett wurde u. a. der „Echo-Klassik für die beste kammermusikalische Einspielung des Jahres“ verliehen.
Dietmar Ullrich konzertierte als Solist, wurde zu verschiedenen Festivals engagiert, gab kammermusikalische Seminare und wirkte des Weiteren im Linos-Ensemble und im Bläserensemble Sabine Meyer mit.
Josef Weissteiner
Horn
Josef Weissteiner wurde 1977 in Brixen (Südtirol) geboren. Er studierte Horn in München bei Prof. Wolfgang Wilhelmi und in Köln bei Prof. Erich Penzel.
Während dieser Zeit war er unter anderem Mitglied beim Schleswig-Holstein Musikfestival-Orchester. 2000/2001 war Josef Weissteiner 4./2. Hornist am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, seit August 2002 füllt er diese Funktion beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR aus.
Vor seinem Engagement in Stuttgart war er Akademist an der Deutschen Oper in Berlin.
Wolfgang Wipfler

Horn
Wolfgang Wipfler, wurde in Baden-Baden geboren und ist dort aufgewachsen. Er erhielt seinen ersten Hornunterricht im Alter von zehn Jahren bei einem Musiker des dortigen Südwestfunk-Sinfonieorchesters.
Sein Studium absolvierte er an der Kölner Musikhochschule bei Prof. Erich Penzel. Während seiner Studienzeit war er drei Jahre lang Mitglied des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft (ECYO). Als Zwanzigjähriger bekam er sein erstes festes Engagement als Solohornist beim Philharmonischen Orchester Dortmund. 1988 wechselte er auf die gleiche Position zum Württembergischen Staatsorchester Stuttgart. Im Jahre 2004 erfolgte dann ein nochmaliger Wechsel als Solohornist zum Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart des SWR.
Wolfgang Wipfler ist Mitglied des Bach-Collegium Stuttgart sowie mehrerer Kammermusikensembles. Daneben ist er als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Stuttgart tätig.
